pro lemo

Erste Projekte werden nach BIM abgewickelt, Erfahrungen in allen Fachdisziplinen gesammelt, der Blick ins Ausland geworfen, die SIA erarbeitet bereits normative Grundlagen dazu und gründete das Netzwerk «Netzwerk digital». Der Verein «Bauen digital Schweiz» wird bereits sehr präsent wahrgenommen und gibt inhaltlich spannende Dokumente heraus. Die Analogie zum Lebenszykluskostenmodell, das heisst, dass in der Bewirtschaftungsphase die höchsten Kosten eines Gebäudes entstehen und übertragen auf BIM der grösste Nutzen des digitalen Gebäudemodells in der Bewirtschaftungsphase besteht, ist nicht weit hergeholt. Jedoch ist die Fachdisziplin des Facility Managements in den oben erwähnten Gremien noch nicht entsprechend vertreten. Mit dem Positionspapier «Facility Management und Building Information Modelling» möchte die IFMA die FM-Fachleute ermutigen und inspirieren sich aktiv in die Gestaltung der Methode BIM einzubringen. Es ist unsere Chance von Anfang an die Rahmenbedingung zu gestalten, sowie die Bedürfnisse der Bewirtschaftung einzubringen. Davon profitiert die ganze FM-Branche – vom FM-Strategen bis zum Sicherheitsdienst – wenn bereits zu Beginn der BIM-Planung die grundsätzlichen Anforderungen nicht nur an das Gebäude, sondern auch den Betrieb bekannt und integriert sind.

Das Positionsppapier wurde Mitte Mai 2017 durch den Vorstand der IFMA Schweiz abgenommen. Wir freuen uns es hierüber allen interessierten Personen zur Verfügung stellen zu können.

Bei dieser Gelegenheit danken wir den Verfassern Thomas Kral und Wolfgang Perschel, der engagierten Begleitgruppe sowie René Sigg (Ressort Innovationen), der den Transfer zum Vorstand und zu weiteren Beeinflussern dieser Thematik sichergestellt hat.

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